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Schulgeschichte

Das Gymnasium Alstertal heute
Wer in unsere Schule kommt, der wird einen der großen Vorteile des Gymnasiums Alstertal schnell erkennen. Der Schumacherbau bietet mit einer technisch gut ausgestatteten Aula und entsprechender Bühne, mit einem Musiksaal, einer Turn- sowie einer Gymnastikhalle, mit zwei modernen Medienräumen und sechs neuen naturwissenschaftlichen Fachräumen unter einem Dach eine Schule an, die für alle Schülerinnen und Schüler kurze Wege und vor allem Überschaubarkeit bedeutet.
Das Schulgebäude und die nicht so große Zahl von zurzeit circa 490 Schülerinnen und Schülern ermöglichen das gegenseitige Kennenlernen über alle Altersstufen hinweg. Sehr schnell haben alle "Neuankömmlinge" in unserer Schule ein Bild von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
Dieses Leben unter einem Dach bedeutet für die Lehrerinnen und Lehrer auch die Chance zu einer einfühlsamen Betreuung und schnellen Regelung entstehender Konflikte; für Kinder, die neu in unsere Schule kommen, hat es den großen Vorteil, rasch im Gymnasium Alstertal heimisch zu werden.
Die Gestaltung unserer Schule macht auch im äußeren Erscheinungsbild große Fortschritte. Treppenhäuser und Flure sind neu gestrichen, die naturwissenschaftlichen Räume sind renoviert und völlig neu eingerichtet worden. Auch ein neuer, größerer Medienraum mit moderner Technikausstattung steht zur Verfügung.
Im Frühjahr 2006 wurde der Bau einer schönen, hellen Cafeteria für die Mittagsversorgung unserer Schülerinnen und Schüler beendet und erfreut sich seitdem allgemeiner Beliebtheit.
Weitere Investitionen sind uns fest zugesagt: Das Gymnasium Alstertal erhält in naher Zukunft eine Renovierung des Daches, der Außenwände und der Fenster.

  


Schulgeschichte

Unsere Schule besteht seit dem Jahre 1924, damals unter dem Namen "Realschule im Alstertal" gegründet, und zu diesem Zeitpunkt noch im Ratsmühlendamm beheimatet. Schon 1927 wurde angesichts wachsender Schülerzahlen der Bedarf nach einem neuen Schulgebäude auch vom Hamburger Senat gesehen, so dass nach den Plänen des Oberbaudirektors Fritz Schumacher ein neuer Klinkerbau am Erdkampsweg entstand, der seit dem Einzug im Jahre 1930 seine äußere Form unverändert erhalten hat. Heute steht er als Schumacherbau unter Denkmalschutz.
Hatte der Unterricht zunächst in gemischten Klassen stattgefunden, so ordneten die Nationalsozialisten 1937 eine Trennung von Jungen und Mädchen im Unterricht an. Damit wurde eine Entwicklung eingeleitet, die im Jahre 1940 zu einer Aufspaltung in zwei Schulen führte, und zwar in die "Oberrealschule für Jungen im Alstertal" und in die "Oberrealschule für Mädchen im Alstertal". Hinzu kam die rapide gewachsene Schülerzahl (858).
Nach einer Zeit unter sehr schwierigen Bedingungen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren (Schichtunterricht, Notpläne, Nutzung der Turnhalle als Getreidespeicher, Beschlagnahme der Schulräume durch die Briten) brachten erst die fünfziger Jahre eine Rückkehr zu besseren Arbeitsbedingungen und einem normalen Schulleben. Im Jahre 1953 wurde die Koedukation wieder eingeführt und die Schule hieß nun "Oberschule für Jungen und Mädchen im Alstertal". Mit dem Auszug der Mädchenschule (1957) in ein neues Gebäude am Struckholt gab es wieder mehr Platz und einen neuen, kürzeren Namen: "Gymnasium im Alstertal". Erst der Aufbau weiterer Gymnasien im Hamburger Norden führte zu einer räumlichen Entlastung in unserer Schule, deren endgültiger Name "Gymnasium Alstertal" 1971 festgelegt wurde.
Für kurze Zeit war der Bestand der Schule gefährdet, denn 1985/86 hatten sich nicht genügend Schülerinnen und Schüler für zwei 5. Klassen angemeldet, aber mit intensiver Arbeit am Profil der Schule und der Mithilfe des Stadtteils wurde diese kritische Phase überwunden, so dass im September 1999 mit großem Engagement und unter reger Anteilnahme der Fuhlsbütteler und der "alten Alstertaler" das 75-jährige Bestehen gefeiert werden konnte. Heute steht die Schule wieder vor einem schon bekannten Problem: Wir könnten noch mehr Räume gebrauchen.

 



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(Änderungsdatum: 30.11.10)